Immobilie an Investor verkaufen oder über Makler?

Der ehrliche Vergleich: Dauer, Kosten, Diskretion und Preis.

Das Wichtigste in Kürze

Der Direktverkauf an einen Investor ist schnell, diskret und provisionsfrei, der Preis liegt nahe am Marktwert. Der Maklerweg bietet die Chance auf ein Höchstgebot im Bieterprozess, kostet dafür drei bis sieben Prozent Provision und mehrere Monate Zeit. Die Wahl hängt davon ab, ob Sicherheit und Tempo oder der letzte Euro Priorität haben.

So läuft der Direktverkauf

Beim Direktverkauf verhandeln Sie mit dem Käufer selbst. Ein professioneller Ankäufer prüft Lage, Substanz und Mietertrag anhand Ihrer Eckdaten und nennt eine Preisspanne, bei uns innerhalb von 72 Stunden. Danach folgen Besichtigung, konkretes Angebot und Notartermin. Ihr Objekt erscheint auf keinem Portal.

So läuft der Maklerweg

Der Makler erstellt ein Exposé, vermarktet öffentlich, organisiert Besichtigungen und moderiert im besten Fall einen Bieterprozess. Das kann bei stark nachgefragten Objekten in Top-Zustand den höchsten Preis bringen, kostet aber Provision, Zeit und Diskretion. Rechnen Sie vom Auftrag bis zum Notartermin mit mehreren Monaten.

Der direkte Vergleich

Direktverkauf an InvestorVerkauf über Makler
Dauer6 bis 12 Wochen4 bis 9 Monate
Kosten für Siekeine Provision3 bis 7 % Provision
Diskretionhoch, kein Inseratöffentliche Vermarktung
Abschluss-Sicherheithoch bei geprüftem Käuferabhängig vom Bieterfeld
Erzielbarer Preisnahe Marktwert, dafür sicher und schnellChance auf Höchstgebot im Bieterprozess

Wann welcher Weg passt

Der Direktverkauf passt, wenn Zeit, Diskretion oder Planbarkeit zählen: bei Erbengemeinschaften, bei kurzfristigem Liquiditätsbedarf, bei Sanierungsstau oder Leerstand, oder wenn Mieter und Nachbarschaft nichts vom Verkauf mitbekommen sollen.

Der Maklerweg passt, wenn das Objekt in gefragtem Zustand ist, Sie keinen Zeitdruck haben und ein öffentlicher Prozess für Sie kein Problem ist. Dann kann der Bieterwettbewerb den letzten Euro herausholen.

Woran Sie seriöse Direktkäufer erkennen

Prüfen Sie den Käufer, bevor Sie Unterlagen herausgeben: Eintrag im Handelsregister, nachweisbare Referenzprojekte, eine nachvollziehbare Finanzierung und ein Prozess ohne Druck. Ein seriöser Ankäufer nennt seine bisherigen Objekte und erklärt, wie er zu seiner Preisspanne kommt. Wir legen unsere 27 Projekte seit 2012 offen und arbeiten mit Erlaubnis nach §34c GewO.

Häufige Fragen

Zahlt ein Investor weniger als der offene Markt?

Ein Investor kalkuliert nach Ertrag und Substanz und zahlt einen marktgerechten Preis, verzichtet aber auf Bieterwettbewerb. Dafür sparen Sie Provision und Monate an Vermarktung. Unterm Strich liegt das Ergebnis oft näher beieinander, als der erste Blick vermuten lässt.

Brauche ich einen Makler, um an einen Investor zu verkaufen?

Nein. Sie können einen Ankäufer direkt kontaktieren und verhandeln selbst. Wichtig ist, dass Sie den Käufer prüfen und eine eigene Preisvorstellung auf Basis des Kaufpreisfaktors mitbringen.

Was passiert mit meinen Daten beim Direktverkauf?

Bei einem seriösen Ankäufer bleiben Objekt und Unterlagen vertraulich. Es gibt kein Inserat, kein Exposé im Umlauf und keine Besichtigungstermine mit Unbekannten.

Kann ich beide Wege kombinieren?

Ja. Viele Eigentümer holen zuerst diskret ein Direktangebot ein und entscheiden dann, ob sich der öffentliche Weg noch lohnt. Die Ersteinschätzung kostet nichts und bindet Sie nicht.